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today05.04.2025
In einem hart umkämpften Drittligaspiel sicherte sich Arminia Bielefeld heute einen wichtigen 1:0-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen. Vor 31.400 Zuschauern im ausverkauften Tivoli sorgte der eingewechselte Merveille Bianakdi für den goldenen Treffer und brachte die Ostwestfalen im Aufstiegsrennen entscheidend voran. Nach dem sensationellen Pokalsieg gegen Bayer Leverkusen zeigten die Bielefelder auch in der Liga ihre Qualität und festigten ihre Position im oberen Tabellendrittel.
Das Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine lockte zahlreiche Fans in das Aachener Stadion. Bereits Stunden vor dem Anpfiff bildeten sich lange Schlangen an den Tageskassen, obwohl zahlreiche Blöcke wie S2-S6, O4-O6 und W1-W2 bereits im Vorverkauf ausverkauft waren.
Alemannia-Trainer Heiner Backhaus hatte vor dem Spiel mit seiner Prognose recht behalten: „Die Stimmung auf dem Tivoli wird genau so gut sein wie auf der Alm.“ Tatsächlich sorgten sowohl die Aachener Fans als auch der gut gefüllte Gästeblock für eine elektrisierende Atmosphäre.
Arminia-Coach Dirk Schuster hatte seine Startformation im Vergleich zum DFB-Pokalspiel auf drei Positionen verändert. Young, Kania und Lannert rückten für Sarenren Bazee, Schreck und Hagmann in die Anfangself. Diese taktische Umstellung zahlte sich aus, wenngleich der entscheidende Treffer von der Bank kam.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der beide Teams mit viel Respekt agierten, brachte Schuster in der 67. Minute Bianakdi ins Spiel – ein goldener Griff. Nur acht Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der Stürmer nach perfekter Vorarbeit von Marius Wörl das entscheidende Tor zum 1:0.
Der Sieg kam für Arminia zum perfekten Zeitpunkt. Mit den drei Punkten zogen die Bielefelder am 1. FC Saarbrücken vorbei, der heute nur ein 1:1 gegen den VfL Osnabrück erringen konnte. Zudem verkürzte die Arminia den Rückstand auf den Tabellenzweiten Energie Cottbus, der überraschend mit 1:5 gegen 1860 München unterlag, auf nur noch zwei Punkte.
In der Gesamtbilanz baute Bielefeld damit seinen hauchdünnen Vorsprung in der direkten Duellstatistik weiter aus: Von nun 35 Aufeinandertreffen gewann Arminia 15, Aachen bleibt bei 13 Siegen stehen, bei sieben Unentschieden.
Die Sicherheitsmaßnahmen für das Hochrisikospiel griffen: Das strikte Verbot des Tragens von Gästefankleidung außerhalb der Blöcke N1 und N2 wurde eingehalten, und die zusätzlichen Busverbindungen, die ab 13:30 Uhr eingerichtet worden waren, entzerrten die Anreisesituation erheblich.
Im Stadion blieben die Treppenaufgänge in den Stehplatzblöcken wie vorgeschrieben frei, und die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten an den Kiosken – teilweise nur EC-Kartenzahlung, teilweise nur Barzahlung – sorgten für einen reibungslosen Ablauf bei der Verpflegung der zahlreichen Zuschauer.
„Dieser Sieg ist Gold wert“, erklärte Bielefelds Trainer Dirk Schuster auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Nach dem Pokalerfolg war es wichtig zu zeigen, dass wir auch in der Liga fokussiert bleiben. Das haben die Jungs heute hervorragend gemacht.“
Matchwinner Bianakdi zeigte sich bescheiden: „Ich bin einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Das ist ein Sieg der gesamten Mannschaft, nicht nur mein Verdienst.“
Alemannia-Trainer Heiner Backhaus zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben gegen einen starken Gegner auf Augenhöhe gespielt. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber so ist Fußball manchmal.“
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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