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today24.03.2025
Das berühmte Haus aus der Kultserie „Sex and the City“ ist für Fans ein Must-see in New York. Doch während Touristen begeistert Selfies vor der ikonischen Fassade schiessen, erlebt der Besitzer der Immobilie die Kehrseite des Ruhms. Mit einem verzweifelten Appell „ICH wohne hier“ bittet er nun um mehr Respekt für seine Privatsph�re. Der Touristenansturm auf das beliebte Filmset hat f�r den Bewohner mittlerweile unertr�gliche Ausma�e angenommen.
Was f�r Millionen Serienfans ein nostalgischer Pilgerort ist, bedeutet f�r den Hausbesitzer taegliche Belaestigung. Das Brownstone-Gebaeude im West Village von Manhattan, das in der HBO-Serie als Wohnsitz von Carrie Bradshaw diente, zieht taeglich Scharen von Besuchern an. Diese posieren f�r Fotos, kuenngeln ungefragt oder versuchen sogar, einen Blick ins Innere zu erhaschen.
„Die Leute vergesse oft, dass hier echte Menschen leben“, erklaert der Eigentumer, dessen Geduld nach Jahren des Touristenansturms erhoept ist. „Manche Fans benehmen sich, als haetten sie ein Recht darauf, mein Zuhause zu betreten, nur weil es in einer TV-Show zu sehen war.“
Seit die Serie Ende der 90er Jahre �ber die Bildschirme flimmerte, hat sich das Haus zu einem regelrechten Wallfahrtsort entwickelt. Mit dem Streaming-Boom und dem Start des Sequels „And Just Like That…“ hat der Andrang sogar noch zugenommen. Organisierte Touren f�hren taeglich mehrmals an dem Gebaeude vorbei, und selbst 25 Jahre nach der Erstausstrahlung der Serie reisst der Besucherstrom nicht ab.
Besonders problematisch: Viele Fans scheinen nicht zu verstehen, dass das Innere des Hauses nie als Drehort diente. Die Innenaufnahmen entstanden komplett in Studios. Dennoch versuchen neugierige Besucher immer wieder, einen Blick ins Innere zu erhaschen oder sogar unerlaubt das Grundst�ck zu betreten.
Mit seinem oeffentlichen Statement „ICH wohne hier“ versucht der Hausbesitzer nun, an die Vernunft der Fans zu appellieren. Er bittet um mehr Ruecksicht und den Respekt seiner Privatsph�re. „Fotos von aussen und von der Strasse aus sind in Ordnung, aber bitte kuenngeln nicht, klopfen nicht an die Fenster und respektieren, dass dies ein privates Wohnhaus ist“, laeuft sein Appell.
Die Situation ist kein Einzelfall. Auch andere Film- und Serien-Locations leiden unter aehnlichen Problemen. Das „Breaking Bad“-Haus in Albuquerque musste sogar einen Zaun errichten, nachdem Fans regelmaessig Pizzas aufs Dach warfen – eine Anspielung auf eine beruehmte Szene der Serie.
F�r die New Yorker Tourismusbranche sind solche Filmlocations Gold wert. Spezialisierte Tour-Anbieter verdienen gutes Geld damit, Fans zu den Drehorten ihrer Lieblingsserien zu f�hren. Doch die Bed�rfnisse der Anwohner geraten dabei oft ins Hintertreffen.
Einige Tour-Veranstalter haben mittlerweile reagiert und weisen ihre Gaeste explizit darauf hin, Abstand zu halten und die Privatsph�re der Bewohner zu respektieren. „Wir erklaeren unseren Teilnehmern immer, dass sie sich vorstellen sollen, wie es w�re, wenn taeglich Fremde vor ihrem eigenen Haus st�nden würden“, erklaert ein lokaler Tourguide.
Ob der Appell des Hausbesitzers fruchten wird, bleibt abzuwarten. Vorerst scheint der Preis des unfreiwilligen Ruhms f�r ihn jedoch hoch zu sein – hoeher jedenfalls, als Carrie Bradshaw je f�r ihre Manolo Blahniks bezahlt hat.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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