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today02.04.2025
Ein geschmackloser Aprilscherz über den angeblichen Tod von Basketball-Legende Dennis Rodman verbreitete sich gestern rasant in den sozialen Medien. Der 64-jährige Ex-NBA-Star musste persönlich eingreifen, um die Gerüchte zu entkräften. Während viele Fans zunächst schockiert waren, änderte sich die Stimmung schnell in Erleichterung – und Empörung über den makabren Scherz.
Ausgerechnet am gestrigen 1. April veröffentlichte der Instagram-Account „Memerunnergpt“ einen Beitrag, der behauptete, Dennis Rodman sei an einem „autoerotischen Erstickungsunfall“ gestorben und in seiner Wohnung aufgefunden worden. Was als Aprilscherz gedacht war, sorgte bei vielen Fans für echte Bestürzung. Während einige den Scherz sofort durchschauten, glaubten andere tatsächlich an die Meldung – bis Rodman selbst eingriff.
Der ehemalige Chicago Bulls-Star reagierte prompt und postete ein Bild von sich auf Instagram, auf dem er beide Daumen hochhält. „Yesss Sirr, lebendig und gut drauf“, schrieb er dazu und beruhigte damit seine besorgten Anhänger. In den Kommentaren machten viele Fans ihrer Erleichterung Luft. „Ich schwöre, ich wollte nur mal nachsehen“, schrieb ein User, während ein anderer kommentierte: „Die Menschen sind komisch. Freut mich, dich zu sehen.“
Kritik an dem geschmacklosen Scherz ließ nicht lange auf sich warten. „Die Behauptung, jemand sei für einen Aprilscherz gestorben, ist ein schlechter Scherz … mach es besser“, lautete einer der Kommentare unter dem ursprünglichen Post. Ein anderer User forderte sogar rechtliche Konsequenzen: „Ich hoffe, er verklagt euch alle!“
Dennis Rodman blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die 1986 in der NBA begann. Der für seine exzentrische Persönlichkeit und sein Rebounding-Talent bekannte Spieler gewann insgesamt fünf NBA-Meisterschaften – zwei mit den Detroit Pistons und drei an der Seite von Michael Jordan bei den Chicago Bulls. 2006 beendete er seine aktive Profi-Laufbahn und wurde fünf Jahre später in die prestigeträchtige Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen.
Auch nach seiner Karriere bleibt Rodman eine schillernde Figur in der Öffentlichkeit. Seine wechselnden Haarfarben, zahlreichen Piercings und Tattoos machten ihn zu einer Ikone, die weit über den Basketballsport hinaus bekannt ist. Sein unkonventioneller Lebensstil und seine kontroversen Ausflüge in die internationale Politik – insbesondere seine Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un – sorgten immer wieder für Schlagzeilen.
In letzter Zeit stand auch Dennis Rodmans Tochter Trinity im Rampenlicht. Die 22-jährige Profifußballerin spielt für die US-Nationalmannschaft und machte kürzlich in einem Podcast Schlagzeilen, als sie über ihr kompliziertes Verhältnis zu ihrem berühmten Vater sprach. Sie beschrieb, wie schwierig es war, mit einem Vater aufzuwachsen, der oft abwesend war.
Rodman reagierte darauf öffentlich mit einer Entschuldigung: „Ich war nicht der beste Vater, aber ich habe immer versucht, für meine Kinder da zu sein, wann immer sie mich brauchten.“ Diese familiären Einblicke zeigen eine andere Seite des ehemaligen „Bad Boy“ der NBA, der trotz seiner Exzentrik auch mit persönlichen Herausforderungen zu kämpfen hat.
Der Fall Rodman ist leider kein Einzelfall. Jedes Jahr zum 1. April häufen sich in den sozialen Medien Falschmeldungen, die weit über harmlose Scherze hinausgehen. Falsche Todesmeldungen über Prominente gehören dabei zu den besonders problematischen Phänomenen, da sie nicht nur die betroffenen Personen, sondern auch deren Familien und Fans unnötig belasten.
Experten für Medienkompetenz warnen seit langem vor den Auswirkungen solcher Fake News. „Was als harmloser Scherz gedacht ist, kann reale emotionale Auswirkungen haben und das Vertrauen in Medien weiter untergraben“, erklärt Medienpsychologin Dr. Sarah Weber. „Besonders im digitalen Zeitalter, wo Informationen sich in Sekundenschnelle verbreiten, sollten wir verantwortungsbewusster mit Aprilscherzen umgehen.“
Dennis Rodman selbst scheint den Vorfall mit Humor zu nehmen. Ob er rechtliche Schritte gegen den Urheber der Falschmeldung einleiten wird, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der Basketball-Star trotz des Schreckens seinen Fans gezeigt hat: Er ist sehr lebendig – und lässt sich auch von solchen Vorfällen nicht aus der Ruhe bringen.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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