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today24.03.2025
In der heutigen Ausgabe von „Hart aber fair“ widmet sich Moderator Louis Klamroth einem der aktuell meistdiskutierten sozialpolitischen Themen: „Mehr Härte beim Bürgergeld: Ist das gerecht?“ Die Debatte könnte kaum brisanter sein, denn während 5,5 Millionen Menschen in Deutschland auf diese Grundsicherung angewiesen sind, planen CDU, CSU und SPD eine Verschärfung der Mitwirkungspflichten und Sanktionen – bis hin zum vollständigen Leistungsentzug. Die zentrale Frage des Abends: Sind solche Maßnahmen wirklich gerecht oder lassen sie die Schwächsten im Stich?
Die Gästeliste für die heutige Sendung um 21:00 Uhr im Ersten verspricht eine kontroverse und vielschichtige Diskussion. Mit Andreas Bovenschulte (SPD), dem Bürgermeister von Bremen, und Tilman Kuban (CDU), Bundestagsabgeordneter und Wirtschaftsexperte, treffen zwei Vertreter der potenziellen Koalitionspartner aufeinander, die unterschiedliche Positionen zum Thema vertreten.
Für einen kritischen Blick auf die geplanten Verschärfungen sorgt Heidi Reichinnek als Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag. Die Unternehmerperspektive bringt Isabel Grupp-Kofler von der Plastro Mayer GmbH ein, während Anna Mayr als Journalistin der „Zeit“ für eine mediale Einordnung sorgt.
Besonders wertvoll für die Diskussion sind die Stimmen von Tobias Exner, einem Bäckermeister mit Filialen in Berlin und Brandenburg, der aus der Arbeitgeberperspektive berichtet, sowie Sasa Zatata, die als Bezieherin von Erwerbsminderungsrente und Bürgergeld die Sicht der direkt Betroffenen einbringt.
Die Debatte um das Bürgergeld spiegelt tiefe gesellschaftliche Gräben wider. Andreas Bovenschulte hat sich bereits im Vorfeld kritisch zu den geplanten Verschärfungen geäußert: „Die Lage ist deutlich besser als die Stimmung im Land. Es gibt keinen weltweiten Zusammenbruch der Wirtschaft oder Massenarbeitslosigkeit. Stattdessen haben wir eine Rekordbeschäftigung, steigende Reallöhne nach der Corona-Krise, eine Mietpreisbremse und das Bürgergeld.“
Demgegenüber stehen Stimmen wie die von TV-Moderator Markus Lanz, der in seiner eigenen Sendung die Bürgergeld-Pläne scharf kritisierte: „Sie reden in der SPD immer so viel von Würde. Das hat mit Würde nichts zu tun.“ Er befürchtet einen Wegfall der Arbeitsbereitschaft in den unteren Einkommensschichten.
Ein zentraler Aspekt der heutigen Diskussion wird die Frage sein, wie der Übergang vom Bürgergeld in reguläre Arbeit besser gestaltet werden kann. Sind die aktuellen Anreize ausreichend? Oder braucht es tatsächlich mehr Druck durch verschärfte Sanktionen?
Wolfgang Büscher, Sprecher des Kinder- und Jugendwerks Arche, warnt vor den sozialen Folgen steigender Preise für Familien: „Anfang nächsten Jahres werden die ersten Menschen hungern. Und ich betone, wir leben in Deutschland.“ Er fordert zielgerichtetere Sozialleistungen statt einer Erhöhung „mit der Gießkanne“.
Wie gewohnt können sich auch heute die Zuschauer aktiv an der Diskussion beteiligen. Die Sendung bietet verschiedene interaktive Elemente und Rubriken, in denen Meinungen, Fragen und Sorgen der Bürger eingebracht werden können. Falls du die Live-Sendung verpasst, kannst du sie kurz nach der Ausstrahlung in der ARD-Mediathek nachschauen.
Für alle, die regelmäßig bei „Hart aber fair“ einschalten, stehen bereits die nächsten Termine fest: Am 31. März 2025 um 21:15 Uhr und am 28. April 2025 um 21:00 Uhr wird Louis Klamroth wieder aktuelle gesellschaftliche Themen mit hochkarätigen Gästen diskutieren.
Die heutige Sendung wird nicht nur im Ersten ausgestrahlt, sondern ist auch als Wiederholung verfügbar – am 25. März um 02:05 Uhr in der ARD und um 20:15 Uhr auf tagesschau24 sowie am 26. März um 01:15 Uhr auf 3sat.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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