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PSG nach Zittersieg gegen Dunkerque im Pokalfinale – Dembélé rettet die Pariser

today02.04.2025

Hintergrund

Paris Saint-Germain hat gestern Abend im französischen Pokal eine handfeste Überraschung nur knapp vermieden. Der haushohe Favorit und Tabellenführer der Ligue 1 musste beim Zweitligisten USL Dunkerque lange um den Einzug ins Finale zittern. Nach einem frühen Rückstand drehte das Starensemble um Kylian Mbappé die Partie und setzte sich letztendlich mit 4:2 durch. Besonders Ousmane Dembélé glänzte als Matchwinner mit zwei wichtigen Treffern.

Zweitligist macht es dem Favoriten schwer

PSG nach Zittersieg gegen Dunkerque im Pokalfinale - Dembélé rettet die Pariser

Was niemand für möglich gehalten hätte, wurde im Stade Marcel-Tribut schnell Realität. Der Zweitligist USL Dunkerque, der in seiner Liga gegen den Abstieg kämpft, ging gegen den übermächtigen Favoriten aus der Hauptstadt tatsächlich in Führung. Nach einem schnellen Konter in der 12. Minute nutzte Dunkerque seine Chance eiskalt und schockte die Pariser.

Die Mannschaft von Trainer Luis Enrique brauchte eine Weile, um sich von diesem frühen Schock zu erholen. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang dem Team der Ausgleich durch einen sehenswerten Angriff, den Kylian Mbappé mit seinem 35. Pflichtspieltreffer in dieser Saison abschloss.

Dembélé wird zum Matchwinner

Nach dem Seitenwechsel übernahm PSG zunehmend die Kontrolle, doch Dunkerque blieb gefährlich. Die Hausherren verteidigten leidenschaftlich und setzten immer wieder Nadelstiche durch schnelle Gegenstöße. In der 67. Minute war es dann Ousmane Dembélé, der die Pariser erstmals in Führung brachte.

Doch der Außenseiter gab nicht auf. Nur wenige Minuten später gelang Dunkerque tatsächlich der erneute Ausgleich zum 2:2, was die heimischen Fans von den Sitzen riss. PSG drohte eine historische Blamage – doch dann zeigte der Favorit seine Klasse. „Wir haben heute gesehen, warum der Pokal seine eigenen Gesetze hat“, kommentierte Luis Enrique nach dem Spiel die zwischenzeitlichen Schwierigkeiten seines Teams.

Späte Entscheidung sichert Finaleinzug

In der Schlussphase warf Paris alles nach vorne und wurde belohnt. Zuerst traf der eingewechselte Marco Asensio nach einer präzisen Flanke per Kopf zum 3:2, bevor Dembélé in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den Endstand zum 4:2 herstellte und alle Zweifel beseitigte.

„Heading to the FINAL!“ verkündete PSG später stolz auf seinen Social-Media-Kanälen. Doch der Weg dorthin war deutlich steiniger als erwartet. Ousmane Dembélé, der mit seinen beiden Toren maßgeblich am Sieg beteiligt war, zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde. Dunkerque hat mit viel Herz gespielt und uns alles abverlangt.“

Im Finale trifft PSG nun auf den Sieger der Begegnung zwischen Olympique Lyon und Olympique Marseille, die heute Abend aufeinandertreffen. Für Paris Saint-Germain wäre es der 15. Triumph im französischen Pokal – ein Rekord, den der Hauptstadtclub weiter ausbauen möchte.

Trotz des letztendlich klaren Ergebnisses hat das Spiel gezeigt, dass auch die Großen im Fußball verwundbar sind. Der Zweitligist aus Dunkerque kann trotz des Ausscheidens stolz auf seine Leistung sein und hat bewiesen, dass der Pokal tatsächlich seine eigenen Gesetze hat.

Geschrieben von: RadioMonster.FM