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today29.03.2025
Wenn zwei Aufstiegsaspiranten aufeinandertreffen, sind Spannung und Dramatik vorprogrammiert. Das Duell zwischen dem SC Paderborn und dem 1. FC Köln in der 2. Bundesliga hat diese Erwartungen voll erfüllt. Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Home-Deluxe-Arena, darunter etwa 2.000 lautstarke Kölner Fans, trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Damit bleibt das Rennen um den direkten Aufstieg weiterhin völlig offen, da beide Mannschaften nach diesem 27. Spieltag auf den begehrten Plätzen verharren.
Die Partie begann mit hohem Tempo, wobei die Gastgeber zunächst die Spielkontrolle uebernahmen. Bereits in der siebten Minute sah Ku00f6lns Torhu00fcter Marvin Schwu00e4be die Gelbe Karte nach einem Foul auu00dferhalb des Strafraums – ein fru00fcher Warnschuss fu00fcr die Domstu00e4dter. Der SCP zeigte sich in den Anfangsminuten deutlich praesent und setzte die Ku00f6lner mit aggressivem Pressing unter Druck.
In der 24. Minute dann der erste Hoehepunkt: Nach einem Foul von Schmied an Michel entschied Schiedsrichter Frank Willenborg auf Strafstoß fu00fcr Paderborn. Eine grou00dfe Chance zur Fuhrung, doch Obermair scheiterte am glaenzend reagierenden Schwu00e4be, der den Elfmeter parierte und seine fru00fche Verwarnung vergessen machte.
Die vertane Grou00dfchance schien die Paderborner jedoch nicht zu beeindrucken. Nur zehn Minuten spaeter belohnten sie sich fu00fcr ihre Ueberlegenheit: Marvin Mehlem traf nach schoener Vorarbeit von Bilbija zum verdienten 1:0. Die Ostwestfalen waren nun klar am Druecker, verpassten es jedoch, den Vorsprung auszubauen.
Wie so oft im Fußball folgte die Strafe auf dem Fuss. Der FC kam besser ins Spiel und erzielte kurz vor der Pause den Ausgleich durch ein unglueckliches Eigentor von Felix Gu00f6tze, der einen Schuss von Rondiu0107 ins eigene Netz abfaelschte. Mit diesem schmeichelhaften 1:1 ging es in die Kabinen.
Bereits vor der Partie hatten beide Trainer die Wichtigkeit dieses Aufeinandertreffens unterstrichen. Paderborns Coach Lukas Kwasniok ging die Aufgabe „demu00fctig, aber mit u00dcberzeugung“ an und lobte die Stu00e4rken des Gegners: „Ku00f6ln und Hamburg sind die besten Mannschaften der 2. Bundesliga.“
Ku00f6lns Trainer Gerhard Struber betonte: „Es ist eine spannende Phase und jedes Spiel ist wichtig. Wir wissen, dass Paderborn nah dran ist, daher ist es ein Spiel, bei dem wir uns etwas absetzen koennten.“ Nach dem Spiel fu00fcgte er hinzu: „Wir haben uns ein Topspiel geliefert und alles gegeben. Es wird nicht einfacher im Aufstiegskampf, aber wir sind weiterhin gut positioniert.“
Der SC Paderborn kam mit dem Ru00fcckenwind von sechs ungeschlagenen Spielen in diese Partie. Zuletzt hatten die Ostwestfalen ein spektakulu00e4res 5:3 gegen Kaiserslautern gefeiert und sich als ernsthafter Aufstiegskandidat etabliert. Mit dem heutigem Punktgewinn unterstreichen sie ihre Ambitionen.
Der 1. FC Ku00f6ln hatte in der Laenderspielpause zwar ein Testspiel gegen SC Verl mit 1:2 verloren, konnte aber zuvor zwei wichtige Liga-Siege feiern. Das Team von Gerhard Struber zeigte einmal mehr seine Comeback-Qualitu00e4ten und bewies, dass es auch unter Druck bestehen kann.
Besonders brisant: Bereits im Hinspiel hatten die Paderborner mit 2:1 in Ku00f6ln gewonnen, damals dank eines Doppelpacks von Sven Michel. In der Gesamtbilanz der elf Zweitliga-Duelle fu00fchrt der SCP nun mit fu00fcnf Siegen, bei drei Remis und drei Erfolgen fu00fcr den FC.
Nach diesem Unentschieden bleibt die Tabellensituation weiterhin aussu00eau00dferst spannend. Der 1. FC Ku00f6ln verbleibt auf dem zweiten Tabellenplatz, Paderborn haelt als Dritter den Anschluss. Fu00fcr beide Teams stehen in den kommenden Wochen weitere entscheidende Partien an, die u00fcber den direkten Aufstieg oder den Umweg u00fcber die Relegation entscheiden werden.
Die Fans beider Lager koennen mit der gezeigten Leistung ihrer Mannschaften durchaus zufrieden sein. Sie sahen ein intensives, temporeiches und spannendes Zweitliga-Spitzenspiel, das die hohen Erwartungen erfuellte. Der Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga bleibt damit weiterhin vollkommen offen u2013 und verspricht in den kommenden Wochen weitere Dramatik.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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