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today03.04.2025
Der VfB Stuttgart hat gestern Abend Fußballgeschichte geschrieben! Mit einem beeindruckenden 3:1-Sieg gegen RB Leipzig sicherten sich die Schwaben ihr erstes DFB-Pokalfinale seit 1997. Vor heimischer Kulisse zeigte das Team von Sebastian Hoeneß eine Glanzleistung und darf nun vom vierten Pokaltitel der Vereinsgeschichte träumen. Am 24. Mai wartet im Berliner Olympiastadion Überraschungsteam Arminia Bielefeld auf die Stuttgarter.
Der VfB Stuttgart erwischte einen Traumstart in die Partie. Bereits in der 5. Minute brachte Angelo Stiller die Hausherren mit einem sehenswerten Treffer in Führung. Der Mittelfeldspieler traf aus der Distanz unhaltbar ins obere Eck und ließ die ausverkaufte Mercedes-Benz Arena erstmals jubeln. Die Leipziger, die mit ihrem Interimstrainer Zsolt Löw antraten, wirkten nach dem frühen Rückstand verunsichert.
Nach der Pause baute Nick Woltemade in der 57. Minute die Führung aus, als er nach einer präzisen Flanke per Kopf traf. Die Gäste aus Sachsen kamen zwar durch Benjamin Sesko in der 62. Minute zum Anschlusstreffer, doch die Hoffnung auf eine Wende währte nicht lange. Jamie Leweling stellte in der 73. Minute den alten Abstand wieder her und sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung.
Bemerkenswert an diesem Pokalfight war die unterschiedliche Chancenverwertung beider Teams. Während der VfB aus vergleichsweise wenigen Abschlüssen drei Tore erzielte, ließen die Leipziger zahlreiche Großchancen ungenutzt. Besonders der Stuttgarter Torhüter Alexander Nübel erwies sich als sicherer Rückhalt und vereitelte mehrere hochkärtiige Möglichkeiten, vor allem gegen Leipzigs Stürmer Lois Openda.
„Ich muss den Hut ziehen vor meiner Mannschaft“, lobte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß sein Team nach dem Abpfiff. Der Coach, der erst kürzlich seinen Vertrag bis 2028 verlängert hatte, führt den VfB damit in seinem ersten vollen Jahr als Cheftrainer direkt ins Pokalfinale.
Für die Leipziger ist es die erste Halbfinal-Niederlage bei ihrer fünften Teilnahme in dieser Runde. Marcel Schäfer, Sport-Geschäftsführer der Sachsen, zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: „Wir haben eine riesengroße Chance vertan“, sagte er im Interview. Die mangelnde Effizienz vor dem Tor war letztlich ausschlaggebend für das Ausscheiden der Roten Bullen.
Der Trainerwechsel von Marco Rose zu Interimslösung Zsolt Löw scheint noch nicht die erhoffte Wende gebracht zu haben. Löw, der zuvor unter Thomas Tuchel gearbeitet hatte, konnte in seinem ersten Spiel als Cheftrainer keine taktische Überraschung präsentieren.
Die Vorfreude auf das Finale in Berlin ist in Stuttgart bereits riesig. Zwischen 30.000 und 40.000 VfB-Fans hatten bereits vor dem Halbfinale vorsorglich Unterkünfte in der Hauptstadt gebucht – ein Risiko, das sich nun ausgezahlt hat. Die Massenstornierungen, die bei einer Niederlage gedroht hätten, bleiben aus.
Für den VfB Stuttgart ist der Finaleinzug ein Lichtblick in einer durchwachsenen Saison. Nach dem frühen Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain und einer Schwächephase in der Bundesliga mit sechs sieglosen Spielen in Folge hatte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth die Champions-League-Plätze bereits als „nicht mehr erreichbar“ bezeichnet. Der Pokalsieg könnte die Saison nun doch noch zu einem Erfolg machen.
Im Endspiel trifft der VfB Stuttgart nun auf Arminia Bielefeld, die als Drittligist für die größte Überraschung im diesjährigen Pokalwettbewerb gesorgt haben. Die Ostwestfalen setzten sich im anderen Halbfinale sensationell durch und stehen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im DFB-Pokalfinale.
Der VfB geht als klarer Favorit in diese Begegnung, doch unterschätzen sollten die Schwaben ihren Gegner nicht. Die Geschichte des DFB-Pokals ist voll von Überraschungen, und gerade im Finale haben immer wieder Außerseiter triumphiert.
Für die Stuttgarter Fans beginnt nun die Vorfreude auf den 24. Mai, wenn ihr Team im Berliner Olympiastadion um den vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte kämpft. Nach den Erfolgen 1954, 1958 und 1997 könnte der VfB nach 28 Jahren wieder die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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