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today02.04.2025
Die Rudolf Weber-Arena in Oberhausen erlebt aktuell eine beunruhigende Serie von Veranstaltungsabsagen. Erst wurde die „One Night of Taylor“ für den 19. April gestrichen, dann folgte das Flash-Festival, und nun hat es auch die für den 26. April geplante „Techno Lounge“ getroffen. Was zunächst wie Einzelfälle erschien, entwickelt sich langsam zu einem Muster, das Fans und Konzertbesucher zunehmend frustriert zurücklässt. Während für manche Absagen die Gründe transparent sind, bleiben bei anderen die Hintergründe im Dunkeln.
Die für Ende April geplante Techno-Veranstaltung in der Rudolf Weber-Arena hatte große Erwartungen geweckt. In der Ankündigung wurde „ein intensives Clubfeeling mit fettem Soundsystem, hypnotischen Lichteffekten und einem Line-up, das keine Wünsche offenlässt“ versprochen. Doch am vergangenen Sonntag kam die ernüchternde Nachricht: Das Event wird nicht stattfinden. Für die Fans, die sich bereits Tickets gesichert hatten, ist dies ein herber Schlag.
Ein frustrierter Fan brachte seinen Unmut auf Instagram deutlich zum Ausdruck: „Schon die zweite Techno-Veranstaltung, die nach dem Flash-Festival abgesagt worden ist?!“ Die Häufung ähnlicher Absagen wirft Fragen auf und hinterlässt bei vielen den Eindruck eines tieferliegenden Problems.
Während die Gründe für die Absage der Techno-Veranstaltung im Dunkeln bleiben, ist bei einem anderen Fall der Auslöser klar benannt: Die Hardcore-Punk-Band „Gel“, die als Support für „Volbeat“ und „Bush“ am 28. September auftreten sollte, hat sich aufgrund eines internen Skandals aufgelöst. In einem offiziellen Statement erklärte die Band, dass ein Gitarrist nicht nur Gelder aus der Bandkasse für private Zwecke entwendet, sondern auch ohne Einwilligung Nacktfotos von Bandmitgliedern veröffentlicht hatte.
„Wir möchten uns aufrichtig und ehrlich bei allen entschuldigen, die das Ganze persönlich berührt“, hieß es in der Erklärung der Band. Die schwerwiegenden Vorwürfe führten letztendlich zur kompletten Auflösung der Gruppe.
Für die Hauptacts „Volbeat“ und „Bush“ konnte jedoch schnell Ersatz gefunden werden. Die Band „Witch Fever“ aus Manchester wird nun die Lüche im Programm füllen. Das Konzert selbst bleibt für den 28. September angesetzt.
Obwohl die Arena Oberhausen zu den genauen Gründen für die Absage der Techno-Veranstaltung schweigt, vermuten Branchenkenner oft ähnliche Ursachen bei solchen kurzfristigen Stornierungen: zu geringe Ticketverkäufe, logistische Probleme oder kurzfristige Änderungen bei den auftretenden Künstlern.
Ein anonym bleibender Veranstalter äußerte sich allgemein zu solchen Situationen: „Wir bedauern diese Entscheidungen sehr und hoffen, die abgesagten Shows zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.“ Diese standardisierten Erklärungen bieten jedoch wenig Trost für enttäuschte Fans, die sich auf die Events gefreut hatten.
Für alle betroffenen Ticketinhaber gibt es zumindest eine klare Regelung: Die Rudolf Weber-Arena informiert, dass Eintrittskarten an jener Stelle zurückgegeben werden können, wo sie ursprünglich erworben wurden. Dies gilt sowohl für die abgesagte Techno-Veranstaltung als auch für die Taylor-Swift-Revival-Show.
Doch die finanzielle Rückerstattung kann die Enttäuschung vieler Fans kaum kompensieren. Gerade bei Konzerten und Events geht es um mehr als den monetären Wert – es sind Erlebnisse, auf die man sich oft monatelang freut.
Trotz der bedauerlichen Absagen bietet die Rudolf Weber-Arena im April noch einige Highlights. So stehen unter anderem Konzerte von Shirin David (4. April), Comedy mit Martin Rütter (5. April), „Avatar – Der Herr der Elemente in Concert“ (6. April), „Jeff Wayne’s The War Of The Worlds“ (23. April) und Joe Bonamassa (29. April) auf dem Programm.
Für Veranstaltungsbesucher bleibt zu hoffen, dass diese angekündigten Events tatsächlich stattfinden werden. Die jüngste Serie von Absagen hat jedoch das Vertrauen vieler Fans erschüttert, und die Arena steht vor der Herausforderung, dieses Vertrauen zurückzugewinnen.
Interessant ist auch, dass von den zehn Deutschland-Konzerten der „Volbeat„/“Bush„-Tour bereits acht ausverkauft sind – nur in Oberhausen und München (7. Oktober) sind noch Tickets erhältlich. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass nicht alle Veranstaltungen in der Rudolf Weber-Arena gleichermaßen erfolgreich im Vorverkauf laufen.
Während die Arena zu den konkreten Gründen für die Absagen schweigt, bleibt für die Fans nur zu hoffen, dass sich die Situation in den kommenden Monaten wieder stabilisiert und angekündigte Events tatsächlich stattfinden werden. Die Häufung der Absagen in kurzer Zeit hinterlässt jedenfalls einen schalen Beigeschmack und wirft Fragen zur Planung und zum Management der Veranstaltungen auf.
Geschrieben von: RadioMonster.FM
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